Gesunde Essen

14 basische Lebensmittel, die du jeden Tag essen solltest, um gesund zu bleiben

u häufiger Konsum von toxischen und säurebildenden Lebensmitteln wie:

Produkten tierischer Herkunft, Fertiggerichten, Kaffee oder Alkohol,  industriell verarbeiteten Lebensmittel, verarbeiteten Zuckern, künstlichen Süßstoffen, raffiniertem Getreide oder versteckten gentechnisch veränderten Organismen (GVO), wirkt sich ungünstig auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers aus. Die Folge davon ist Übersäuerung.

Bedenkt man dann noch andere belastende Umweltfaktoren (wie mangelnde Ruhe, psychischen Stress und Medikamente), so ist es kein Wunder, dass bei immer mehr Menschen chronische degenerative Erkrankungen oder andere tödliche Krankheiten festgestellt werden, für die die moderne Medizin keine Heilverfahren kennt.

Laut Statistik bekommt fast jeder zweite Mensch in Deutschland, im Laufe seines Lebens, eine Krebsdiagnose.
Denn bösartige Tumore sind leider eine Volkskrankheit geworden, das zeigt der aktuelle Bericht „Krebs in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland. Demnach liegt das Risiko für Frauen, im Laufe ihres Lebens an Krebs zu erkranken, aktuell bei 43 Prozent. Bei den Männern erhalten nach derzeitigen Hochrechnungen im Schnitt 51 Prozent einmal im Leben die Diagnose Krebs.

Das Risiko dafür hat jeder selbst in der Hand. Dabei wäre es eine gute Möglichkeit viele Krankheiten zu vermeiden, in dem man sich überwiegend basisch ernährt, denn schon Dr. Otto Warburg, der 1931 einen Nobelpreis für Krebsforschung erhielt, sagte:

„Keine Krankheit kann in einem basischem Milieu existieren, nicht einmal Krebs.“

Eines der wichtigsten Probleme dabei ist, dass der normale Verbraucher keine Ahnung davon hat, dass der Körper für das eigene Überleben den pH-Wert im Blut beständig bei einem leicht basischen Wert von 7,365 halten muss. Wird etwas gegessen, der Körper also mit »Treibstoff« versorgt, wird das Gegessene durch Verdauung und Stoffwechsel in eine Art Asche umgewandelt, die entweder sauer oder basisch ist.

Nach den Gesetzen der modernen Biochemie bestimmt nicht die organische Materie der Lebensmittel (ob das Essen selbst sauer oder basisch ist), sondern ihre anorganische Materie (wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium, Schwefel, Phosphor, in die sie in unserem Körper zerlegt werden) darüber, ob diese Schlackstoffe sauer oder basisch sind.

Da darüber hinaus alle Lebensmittel in der Natur sowohl säure- als auch basenbildende Elemente enthalten, wird das Gleichgewicht durch die Zusammensetzung unserer Lebensmittel entweder gefördert oder gestört.

Zu viel säurebildende Stoffe können unsere Gesundheit erheblich beeinträchtigen; ein Beispiel dafür ist die häufige »Azidose« bei Diabetikern. Denn wenn das Essen die Nährstoffe, die für das leicht basische Gleichgewicht erforderlich sind, nicht liefert, greift der Körper auf die eigenen Speicher zurück, beispielsweise auf die Knochen oder lebenswichtigen Gewebe, und beraubt sich damit der Fähigkeit zur Reparatur und zur Entgiftung von Schwermetallen.

Infolgedessen fühlen sich die Betroffenen erschöpft und krank. Dabei sind die Schwankungsbreiten sehr gering: Schon ein leicht saurer pH-Wert von 6,9 kann zu Koma und Tod führen.

Natürlich soll ein Gleichgewicht angestrebt werden. Wer zu viele alkalisierende Lebensmittel zu sich nimmt, muss mit Konsequenzen rechnen, aber das Risiko scheint derzeit angesichts der schlechten Qualität der heute üblichen, geradezu süchtig machenden Ernährung nicht allzu groß.

Deshalb solltest du die folgenden 14 Lebensmittel regelmäßige in deine Ernährung einbauen:

1) Wurzelgemüse:

Zum einen gilt es in der Traditionellen Chinesischen Medizin als heilend, zum anderen enthält es in der Regel mehr Mineralstoffe als andere Gemüse. Es lässt sich also mit Fug und Recht behaupten, dass man gar nicht genug davon essen kann. Greife also zu Rettich (schwarz, rot oder weiß) sowie zu Roter Bete, Karotten, Rüben, Meerrettich und Steckrüben. Wurzelgemüse, das schon nach 15- bis 20-minütigem Dämpfen fertig ist (roh geht natürlich auch), sättigt und stärkt das Gefühl der »Erdung«.

2) Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler:

Das sind all die Gemüsesorten, die wir so gerne essen, besonders, wenn sie mit einer gesunden selbstgemachten Sauce wie Pesto zubereitet sind. Sie können zwischen Brokkoli, Weißkohl, Blumenkohl, Rosenkohl und ähnlichen wählen.

3) Blattgemüse:

Dazu gehören Grünkohl, Mangold, Stielmus und Spinat – wobei Spinat wahrscheinlich die beste Wahl ist. Spinat, der besonders wegen seines hohen Gehalts an Vitamin K und Folsäure geschätzt wird, liefert auch reichlich Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung, sondern auch die Sehkraft stärken.
Aber auch Wildkräuter wie: Löwenzahn und Brennesseln, denn während viele Dinge, die man heute als Nahrungsmittel bezeichnet, nur noch sättigen oder eine gewisse Lust an diesem oder jenem Geschmack befriedigen, gehören Löwenzahn und Brennesseln zu jenen echten Lebensmitteln, von denen man noch sagen kann, dass sie tatsächlich nähren und zugleich heilen können.Sie liefern nämlich zunächst eine vielfältige Auswahl an Vital- und Mineralstoffen sowie an sekundären Pflanzenstoffen und diese dazu noch in grossen Mengen.

4) Äpfel

Äpfel gehören trotz süß-saurem Geschmack zu den basischen Lebensmitteln schlechthin. Es ist kein Wunder, dass Äpfel schon seit Tausenden von Jahren ein Symbol für Gesundheit ist. Sie sind einfach in jede Diät zu integrieren und haben jede Menge Vorteile für die Gesundheit. Den Apfel zeichnet eine besondere Ausgewogenheit fast aller lebenswichtigen Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Phenole und Carotinoide aus.
Äpfel sind so eine Art süße basische Behandlung, geben deinem Körper viele Antioxidantien und antibakterielle Verbindungen für eine bessere Gesundheit und reichlich Energie. Studien haben ausserdem bewiesen, dass Äpfel viel besser beim aufwachen helfen können, als Koffein. Die reichlich enthaltene Apfelsäure zerstört außerdem Ansammlungen von Harnsäure, die bei Rheuma oder Gicht auftreten.

5) Knoblauch:

Als echtes Kraftpaket steht er ganz oben auf der Liste der gesunden und auch der basenbildenden Lebensmittel. Besonders hervorzuheben ist dabei die blutdrucksenkende Wirkung, die sowohl das Herzkreislauf- als auch das Immunsystem gesund erhält. Er reinigt die Leber und schützt vor Krankheiten.

6) Zitronen:

Sie sind die wahrscheinlich stärksten alkalisierenden Lebensmittel. Als natürliches Desinfektionsmittel können sie Wunden heilen und befreien gleichzeitig von Übersäuerung und Viruserkrankungen wie Husten, Erkältung, Grippe und Sodbrennen. Zitrone versorgt die Leber mit Energie und entgiftet.

7) Gurken:

Gurken sind ein Sonderfall unter den basischen Lebensmitteln. Sie sind äusserst wasserreich und enthalten daher im Verhältnis zum Gewicht nur wenige Mineralstoffe. Im Verhältnis zur Kalorienmenge jedoch wiederum sehr viele. Das in den Gurken enthaltene Pflanzenzellwasser ist sehr hochwertig und kann vom Organismus umgehend zur Entschlackung und Entgiftung verwendet werden.

8) Spargel:

Bekannt als eines der stärksten alkalisch bildenden Lebensmittel der Natur, geben Spargel deinem Körper auch reichlich Ballaststoffe, Wasser, Vitamine, Mineralien und Anti-Aging Antioxidantien ab. Der pH-Wert liegt bei 8.5.

9) Reife Bananen:

Die meisten von uns haben den Fehler gemacht, unreife Bananen zu essen, was zu Verstopfung, Säure, und schlechter Nährstoffaufnahme führen kann. Reife Bananen haben eine fleckige Haut: die kleinen braunen Flecken und die weiche Schale signalisieren, dass sie bereit sind zum essen und bieten uns eine Menge an Vitaminen und Mineralien.

10) Mandeln:

Die meisten Nüsse sind säurehaltig, aber Manden und Mandelmilch sind eine unglaubliche Quelle der Gesundheit, Vitalität und Alkalität. Sie helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, die Gehirnfunktion zu verbessern und die Verdauung anzukurbeln.

11) Avocados:

Cremige, leckere Avocados haben einen pH-Wert von 8.0, was nicht nur deinen ganzen Körper alkalisiert, sondern auch hilft, säurehaltige Lebensmittel in deinem Magen zu neutralisieren. Du kannst sie zu Salaten hinzufügen, ein köstliches Guacamole machen oder sie halbiert mit Salz und Pfeffer geniessen.

12) Papaya:

Papayas sind leicht verdaulich und können mehrere Verdauungsbeschwerden lindern. Dies ist so aufgrund des sehr nahrhaften und basischen Fruchtfleisches, das mit Ballaststoffen, Wasser, Vitaminen und Mineralien vollgepackt ist, für eine bessere Gesundheit.

13) Ananas

Ananas ist Ideal bei Übersäuerung. Denn es ist eine Frucht, die unseren Stoffwechsel ideal bei der Entsäuerung unterstützen kann. Ananas wirkt aufgrund ihrer Mineralstoffe stark basisch und hilft daher den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren.

Wer übersäuert ist, ist auch psychisch „sauer“ und reagiert häufig aggressiv oder gereizt. Ananas hilft uns dabei, auch in Stresssituationen gelassen zu reagieren. Die exotische Frucht ist ein wahrer Stimmungsaufheller. Neben ihren basischen Eigenschaften enthält sie Stoffe, die unsere Stimmung positiv beeinflussen können.

Ausserdem schmeckt nicht nur gut, sondern liefert unserem Körper auch zahlreiche Mineralien und Spurenelemente. Ananas enthält unter anderem Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eisen, (natürliches) Jod und Zink. Unser Körper benötigt all diese Mineralstoffe, um gesund und fit zu bleiben.

14) Cayennepfeffer:

Er zählt zur Familie kräftiger tropischer Pfeffersorten, die Enzyme enthalten, die für die Arbeit der endokrinen Drüsen wichtig sind. Cayennepfeffer gehört zu den am stärksten basenbildenden Lebensmitteln. Er ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften und liefert reichlich Vitamin A, hilft also, gefährliche freie Radikale abzuwehren, die Stress und Krankheiten verursachen.

Fazit: Es kann nicht schaden, sich gründlich zu überlegen, was du beim nächsten Essen zu dir nimmst. Nicht darüber nachzudenken, kann dagegen der Gesundheit sehr abträglich sein. Denn mehr basische Lebensmittel in die Ernährung einzubauen, kann der erste Schritt zu besserer Gesundheit sein.

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