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Du brauchst keinen Garten um Kartoffeln anzubauen, nur einen Eimer!

Du brauchst keinen Garten, um Kartoffeln anzubauen!

Viele von uns träumen davon, uns so viel wie möglich selbst zu versorgen. Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau spart nicht nur Geld, sondern ist auch durch Verzicht auf Pestizide viel gesünder. Lebt man in einer Wohnung ohne Garten kann dieser Traum schnell platzen. Muss er aber nicht! Kattoffeln kannst du zum Beispiel problemlos in einem Eimer drinnen anbauen.

 

Du hast keinen Garten? Kein Problem!

 

Voraussetzungen
Ein Gartenbeet ist hier kein muss. Die einzige Voraussetzung, ist ein Zimmer mit viel natürlichem Sonnenlicht. Da reicht auch eine einfache Fensterbank oder ein Balkon aus! Ein weiterer Vorteil vom Anbau in der Wohnung ist, dass eine konstante Temperatur herrscht. Somit musst du dich nicht an die Pflanzsaison halten, oder Wetterbedingungen berücksichtigen.

 

Du brauchst
Neben einen sonnigen Fleck in der Wohnung brauchst du folgende Dinge:

  • Eimer: Dein Eimer sollte mindestens 10 Liter groß sein. Außerdem hilft es, wenn er hell ist, da ein dunkler Eimer die Wurzelballen möglicherweise zu sehr erhitzt. Du kannst zwar auch eine Baumwolltasche benutzen, die kann aber schneller morsch werden und verfaulen.
  • Kompost- und Blumenerde
  • Kies oder Tonscherben
  • 1-3 reife und unverletzte Pflanzkartoffeln

Und so geht’s:

  • Suche eine reife Kartoffel aus, die keimt. Wenn das nicht der Fall ist kannst du sie einige Tage an einem sonnigen Platz legen. Eine Fensterbank mit ungefähr 20 Grad ist ideal. Sobald du Keimaugen siehst und die Knollen grün werden, kannst du loslegen!
  • Fülle den Eimer mit etwas Kies oder Tonscherben. Das dient dazu, dass die Kartoffeln nur so viel Wasser aufnehmen wie sie auch benötigen.
  • Nun kommt die Kompost- und Blumenerde auf diese Schicht. Fülle den Eimer rund ein Drittel damit auf.
  • Du kannst bis zu drei Kartoffeln nun einpflanzen. Wichtig ist, dass sie kurze Triebe haben und mit genug Abstand zueinander platziert sind. Die Keimaugen sollten nach oben gerichtet sein.
  • Nun kommt mehr Erde obendrauf, ungefähr eine Handbreite reicht aus. Gieße die Kartoffeln anschließend gut an und stelle sie an einem sonnigen Platz.

Pflege

Jetzt heißt es: abwarten! Einmal in der Woche benötigen sie Wasser, im Sommer auch öfter. Das kannst du prüfen, indem du einen Finger in die Erde steckst. Ist sie ein paar Zentimeter tief noch feucht, brauchen sie noch kein Wasser. Da du sie in einem Eimer anbaust, werden die Mineral- und Nährstoffe schnell aufgebraucht. Mit Abfallprodukten aus dem Haushalt, wie Kaffeesatz, kannst du sie düngen und unterstützen. Außerdem musst du immer wieder mehr Erde in den Eimer geben währen sie wachsen, bis nur die oberen Blätter zu sehen sind.

Ernten

Sobald die Blätter gelb werden und die Erde austrocknet, ist es Zeit zum Ernten! Ziehe sie vorsichtig aus der Erde und bürste die Erde ab. Waschen musst du sie erst vor dem Verzehr. Übrigens solltest du die grünen Kartoffeln nicht essen, da sie zu nah an der Oberfläche waren enthalten sie Solanin und sind giftig.

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